Unsere Projektwoche 2025 : Berühmte Persönlichkeiten
Vom 24. März bis zum 28. März fand in diesem Jahr unsere Projektwoche statt. Alles drehte sich um berühmte Menschen. Zuvor durften die Kinder der Jahrgangsstufen 2, 3 und 4 ein Wunschthema wählen, sodass wir in ganz bunt gemischten Gruppen arbeiten konnten.
Alle ersten Klassen haben sich im Klassenverbund mit dem Thema "Helen Keller und unsere Sinne" beschäftigt. Ihr findet ein paar Eindrücke am Ende der Seite.
Vincent van Gogh
Gemeinsam mit Frau Peters haben wir, 19 Kinder aus den Jahrgängen 2,3 und 4 eine Woche lang zu Vincent van Gogh gearbeitet. Wir haben viel über sein kurzes und oft sehr trauriges Leben erfahren. Zu Beginn haben wir uns mit seiner berühmten "Sternennacht" beschäftigt, diese nachgemalt und zu einem Windlicht umgestaltet. Auch das Bild "Blühende Mandelbäume" haben wir betrachtet und dazu passend Bilder auf Leinwand gemalt. Hier hat sich gezeigt , dass in uns allen kleine oder auch größere Künstlerinnen und Künstler stecken! Bei unserem kleinen Ausflug in den Sollbrüggenpark durften wir dann weiter selbst aktiv sein und Skizzen von besonderen Dingen in der Natur anfertigen. Als letztes großes Kunstwerk betrachteten wir van Goghs berühmte Sonnenblumen und malten passend dazu ein Bild. Zwischendurch gab es Hörgeschichten, französische Musik (da van Gogh lange in Paris lebte), ein Bilderbuchkino und ein Maldiktat. Uns hat die Projektwoche sehr gut gefallen. Am Ende der Woche haben wir Briefe an Vincent van Gogh geschrieben und wir haben ihm darin oft gesagt, dass wir es schade finden, dass sein Leben so unglücklich war und wir ihm gewünscht hätten, schon zu Lebzeiten so viel Berühmtheit erleben zu dürfen. Wir sind uns einig, dass er ein ganz großartiger Künstler war!
Walt(er) Disney
In dieser Woche haben wir mit Frau Heisters viel über Walter Disney und seine berühmten Filme erfahren. Zunächst haben wir einen Steckbrief über Walter Disney erstellt und für uns als Erinnerung einen Aufsteller zu Walter Disney gebastelt. Im Anschluss daran haben wir darüber gesprochen, woraus ein Zeichentrickfilm besteht. Damit wir uns vorstellen konnten, wie viel Arbeit in so einem Film steckt, durften wir die Animationstechnik des Daumenkinos ausprobieren. Danach durften wir dann endlich selbst Filme drehen. Einen ersten Film haben wir mit der Legetechnik gedreht, um die Stop-Motion-App, mit der wir die Filme gedreht haben, kennenzulernen und auszuprobieren. Das hat schon viel Spaß gemacht. Die Highlights waren dann unsere selbst erfundenen Geschichten, die wir in einem Stop-Motion-Film umgesetzt haben. Die Woche hat uns allen sehr viel Spaß gemacht.
Einige Ergebnisse könnt ihr euch hier auch anschauen. Klickt dazu einfach auf das Wort "Film".
Leonardo da Vinci
Gemeinsam mit Frau Seithümmer erforschten wir die Welt von
„Leonardo da Vinci“, der nicht nur Künstler, sondern auch Erfinder, Ingenieur und Bildhauer war.
Das kreative Denken und Experimentieren haben uns große Freude bereitet. Wir bauten zum Beispiel die weltberühmte Leonardo da Vinci-Brücke ganz ohne Schrauben und Stützen nach. Die Highlights waren unsere Wasserpumpe und Leonardos Fallschirm, welcher erst 500 Jahre nach seinem Tod zum ersten Mal konstruiert wurde.
Natürlich war der Jubel immer groß, wenn wir merkten, dass unsere nachgebauten Erfindungen auch wirklich funktionierten!
Das Beste aber war für uns, dass wir jeden Tag in der letzten Stunde Zeit hatten unsere eigenen Erfindungen weiter zu entwickeln. Es entstanden tolle Kunstwerke wie eine Tischtennismaschine, ein Verkehrsroboter, eine Taschentuchmaschine, ein Riesen-Roboter, eine Pflanzenerkennungsmaschine und noch vieles mehr. Zum Abschluss gab es noch ein kleines Leonardo-Quiz im Schulgarten.
Jeder aus unserer Gruppe kann nun mit Stolz sagen: „Ich bin ein richtiger Leonardo da Vinci Experte“.
Frida Kahlo
In der Projektwoche sind wir eingetaucht in die bunte Welt von Frida Kahlo. Diese Künstlerin aus Mexiko hat uns mit ihrem besonderen Schicksal sehr beeindruckt. Trotz ihrer schweren Verletzungen durch einen Unfall, hat sie sich nicht unterkriegen lassen und viele tolle Kunstwerke geschaffen.
Wir haben dazu bei Frau Müller Geschichten und ein Hörspiel gehört, Bücher über ihre Kunst gelesen, einen Lesespaziergang im Schulgarten gemacht und einen Film über ihr Leben angeschaut. Natürlich sind wir auch selber kreativ geworden, was man auf den Fotos gut sehen kann.
Mit Hilfe eines Spiegels haben wir versucht uns selbst zu malen – das war ganz schön schwierig. Dann haben wir nach Anleitung ein Portrait von Frida Kahlo gemalt und eines ihrer Werke mit Farben gestaltet. Unser Wissen über Frida Kahlo konnten wir in einem Flipbook festhalten. Zwischendurch haben wir auch auf den iPads einen Crashkurs in Spanisch gemacht, ein mexikanisches Spiel gespielt und getanzt. Dabei hatten wir besonders viel Spaß. Alle Ergebnisse dieser Woche haben wir zum Schluss in eine Art Bildermappe eingeklebt und konnten so unser eigenes Kunstwerk über Frida Kahlo stolz mit nach Hause nehmen.
Keith Haring
In dieser Woche tauchten wir zusammen mit Frau Fliegen in die Welt des amerikanischen Künstlers Keith Haring ein.
Zu Beginn der Projektwoche haben wir uns mit dem Leben und den typischen Merkmalen der Kunstwerke von Keith Haring beschäftigt.
Wir haben u.a. herausgefunden, dass er ein talentierter Künstler war, der für seine bunten Farben und dynamischen Figuren bekannt ist. Dazu bastelten wir einen Aufsteller, auf dem wir wichtige Daten zu seinem Leben und besondere Merkmale seiner Kunstwerke notierten.
Anschließend folgte der kreative Teil der Woche. Wir wurden selbst zu Künstlerinnen und Künstlern und malten mit bunten Acrylfarben Bilder auf Leinwände, die von Haring´s Stil inspiriert waren. Besonders viel Spaß hatten wir auch bei der Gestaltung einer eigenen kleinen „Minigallerie“, in der nicht nur selbstgemalte Minibilder im Stil von Keith Haring, sondern auch kleine Miniskulpturen aus Modelliermasse einen Platz fanden. Jede Figur erhielt schließlich einen ganz individuellen Namen.
Zum Abschluss unserer Projektwoche verwandelten wir den Schulhof in ein lebendiges Kunstwerk. Wir wurden selbst zur Keith Haring Figur und zeichneten mithilfe von bunter Kreide lebensgroße, bewegte Figuren.
Mozart - Ein musikalisches Wunderkind
In der Projektwoche beschäftigten wir uns mit dem Leben und dem Werk von Wolfgang Amadeus Mozart. Jeden Tag sangen wir das Mozart-Lied zur Melodie des berühmten Klavierstücks "Alla Turca". Gleich am ersten Tag begleiteten wir dieses Musikstück auch mit einer Bodypercussion, die ganz schön knifflig war. Zu Mozarts Zeit tanzte man an den Höfen von Fürsten und Königen häufig ein Menuett. Das probierten wir auch - und zwar zu Mozarts allererster Komposition. Er war nur fünf Jahre alt, als er das Menuett KV1 komponierte! Da Mozart neben Klavier auch sehr gut Geige spielte, bastelten wir Geigen aus Pappe. Es war gar nicht so leicht, alle Teile auszuschneiden. Wir waren sehr stolz, als schließlich die vier Saiten, der Steg und die Kinnstütze angeklebt waren. Manche stellten sogar noch Bögen her. Über Mozarts Reisen erfuhren wir auch viel. Auf einem selbstbemalten Brettspiel konnten wir wie Mozart in der Kutsche mit einem Spielpüppchen von Salzburg nach Wien und Paris und London reisen. Lustig war der Kanon ,Bona nox! Bist a rechta Ox!´, den wir gesungen und auf Stabspielen gespielt haben. Im Internet recherchierten wir außerdem viel Wissenswertes über Mozart. Mit unseren selbstgemachten Papierperücken konnten wir uns auch ein wenig wie Mozart fühlen. Ein Rap zu Falcos ´Rock me Amadeus und das Malen zu einem selbstgewählten Musikstück von Mozart bildeten am Freitag den Abschluss. Es war eine tolle Woche, die den meisten von uns große Lust auf noch viel mehr Mozartmusik gemacht hat!
Auf den Spuren von Picasso
In der Projektwoche haben wir uns auf die Spuren von Pablo Picasso begeben und sind selbst zu kleinen Künstlerinnen und Künstlern geworden.
Am Montag lernten wir zunächst Picassos Leben und seine Werke kennen, speziell die bekannte Friedenstaube. Den Dienstag widmeten wir dem Kubismus, den Picasso in großen Teilen prägte. Hier haben wir eigene, kunterbunte Masken aus Pappe gestaltet. Der Mittwoch stand unter dem Thema „Frieden und Gemeinschaft“, weshalb wir das bekannte Bild "Friedensstrauß" auf eigene Weise interpretierten.
Am Donnerstag ging es um Zufall und Chaos. Wir haben Picassogesichter "erwürfelt“, wodurch der Zufall über Kopfform, Augen, Nase, Ohren und Mund entschied. Außerdem lernten wir durch ein Spiel im Schulgarten noch mehr über Picasso und sein Leben - und das bei schönstem Wetter! Am Abschlusstag schauten wir uns Picassos berühmte Ein-Linien-Bilder genauer an und gestalteten auch hierzu eigene Werke. Zudem hatten wir die Möglichkeit, die Kunstwerke der letzten Tage fertigzustellen und unseren großen Steckbrief rund um Picasso zu vollenden.
Insgesamt war es eine kreative, aufregende und erfolgreiche Projektwoche!
Auf den Spuren von Archimedes
Wir haben uns in der Projektwoche Wissen über Archimedes angeeignet und manche seiner zahlreichen Entdeckungen nachempfunden. So haben wir zuerst einmal erfahren, wie so ein Experiment durchzuführen ist und was dabei alles berücksichtigt werden muss, wenn man es wie ein richtiger Wissenschaftler machen möchte. In den ersten Tagen haben wir uns mit der Verdrängung von Wasser und dem Auftrieb von Gegenständen im Wasser beschäftigt. Ausdauernd und mit großer Begeisterung haben wir an den Stationen gearbeitet. Der ein oder andere Ärmel und teilweise der Boden wurden dabei auch sehr nass. Nachdem wir die beiden Phänomene genau untersucht haben, haben wir mit unseren neu erworbenen Kenntnissen Schiffe aus Knete gebaut. Diese sollten möglichst viel Last tragen können. Der Rekord lag bei 21 Murmeln. Anschließend haben wir uns ganz nach dem Zitat von Archimedes: „Gebt mir einen festen Punkt im All, und ich werde die Welt aus den Angeln heben.“, mit den unterschiedlichen Hebeln beschäftigt. Wir haben uns einseitige Hebel, wie die Schubkarre und zweiseitige Hebel, wie die Wippe angeschaut und damit experimentiert. Eine Aufgabe war es, eine Wippe mit zwei unterschiedlich schweren Lasten ins Gleichgewicht zu bringen. Dies war ziemlich knifflig und wir mussten mit ziemlicher Präzision arbeiten. Umso beeindruckender war es, dass zwei Mädchen des zweiten Jahrgangs diese Aufgabe als erstes lösten und uns im Theaterkreis erklärten
Bill Gates und die Welt der Computer
Wir hatten das Projekt „Bill Gates" bei Herrn Drummen.
An einem eigenen PC haben wir viel gelernt. Wir haben gelernt, mit Paint, Word und Excel umzugehen.
Gegenseitig haben wir uns sehr gut unterstützt und hatten viel Spaß beim Zehnfingerschreiben. Außerdem hat Herr Drummen uns die Grundzüge des Internets vorgestellt. In manchen Stunden haben wir an den Aufgaben zum Computerführerschein gearbeitet. Dort gab es die Aufgaben Bronze, Silber und Gold. Auf Google Earth haben wir uns außerdem die Sollbrüggenschule angeschaut.
Wir hatten viel Spaß und haben viel gelernt.
Maria Montessori - Hilf mir, es selbst zu tun
In unserer Projektwoche haben wir das Leben von Maria Montessori kennengelernt. Frau Beineke hat uns viel über sie erzählt und vorgelesen, sodass wir viel Spannendes über diese besondere Frau erfahren haben. Sie war eine Vorreiterin in der Erziehung und hat viele neue Ideen für das Lernen von Kindern entwickelt.
Die wichtigsten Lebensstationen konnten wir an einer Lebenskette noch einmal wiederholen. So konnten wir sehen, wie sie als Kind und später als Erwachsene viele tolle Ideen hatte, die die Schulen und das Lernen verändert haben. Wir durften auch unsere eigene Lebenskette herstellen.
Außerdem haben wir einen Museumskoffer gestaltet. Darin haben wir Dinge gesammelt, die mit Maria Montessori und ihrer Arbeit zu tun haben. Der Koffer war wie ein kleines Museum, das uns ihre Geschichte und Ideen noch einmal ganz anschaulich gezeigt hat.
Besonders spannend war es, dass Frau Beineke uns auch viele Freiarbeitsmaterialien mitgebracht hat. Das sind besondere Lernmaterialien, mit denen Kinder selbstständig arbeiten können, ganz nach dem Montessori-Prinzip. Wir durften mit diesen Materialien arbeiten und haben auch selber neues Material hergestellt. So konnten wir sehen, wie Kinder mit solchen Materialien lernen und dabei viel Spaß haben. Sogar vor ganz großen Zahlen sind wir nicht zurückgeschreckt und einige von uns sind freiwillig tief in die Welt der Zahlen abgetaucht. Auch einen Bauernhof hat sie uns aufgebaut und gezeigt, wie wir damit die verschiedenen Wortarten erforschen können
Am Ende der Projektwoche wussten wir ganz viel über Maria Montessori und ihre Erziehungsphilosophie. Es war eine tolle Zeit, in der wir nicht nur viel gelernt haben, sondern auch selbst kreativ werden konnten.
Astrid Lindgren
„In der Projektwoche waren wir in der Gruppe „Astrid Lindgren“. Sie hat viele verschiedene Kinderbücher geschrieben. Bekannt sind z.B. Pippi Langstrumpf, Ronja Räubertochter, Michel aus Lönneberga und Madita.“ (Sophia und Franzi)
„Wir haben gelesen, Hörspiele gehört, gebastelt und an unserem Lapbook gearbeitet.“ (Anton)
„Mir hat gut gefallen, dass wir ein Bild von der Villa Kunterbunt gemalt haben.“ (Charlotte)
„Wir haben viel über Astrid Lindgrens Leben erfahren. Wenn man fertig war haben wir in den Büchern gelesen.“ (Lena)
„Im Internet haben wir über Schweden recherchiert und dabei schwedische Kekse gegessen.“
„Wir haben eine Klappkarte von Bullerbü gebastelt und Dalapferde gemalt.“ (Greta Kre.)
Neil Armstrong - Der erste Mensch auf dem Mond
Unser Thema in der Projektwoche hieß: "Niel Armstrong - wir begeben uns auf eine Reise durch das Weltall".
In der Woche haben wir etwas über das Leben von Neil Armstrong erfahren. Er war ein ruhiger, familiärer Astronaut, der als erster Mensch den Mond betreten hat. Wir haben sogar einen Teil von dem originalen Video angeschaut.
Außerdem lernten wir unser Sonnensystem kennen und bastelten einen Planetenfächer und ein eigenes Sonnensystem für Zuhause.
Wusstest du schon, wie man sich all unsere Planeten merken kann? Ganz einfach: Merk dir einfach "Mein Vater Erklärt Mir Jeden Sonntag Unseren Nachthimmel" - Merkur Venus Erde Mars Jupiter Saturn Uranus Neptun
Liebe Grüße von der Erde
Die Astronauten der Sollbrüggenschule
Jane Goodall
In dieser Woche haben wir mit Frau Franke viel über Jane Goodall gelernt. Das ist eine Forscherin, die sehr lange im Dschungel Afrikas Schimpansen beobachtet und sehr viel über sie herausgefunden hat.
Wir hatten im Krefelder Zoo eine Zooführung und sind an Stationen in der Turnhalle geklettert wie die Affen. Außerdem haben wir natürlich viel über Schimpansen, ihren Lebensraum Regenwald und den Schutz des Regenwaldes gelernt. Sehr viel Spaß hat uns auch das Basteln eines Dschungels im Schuhkarton gemacht. Alle waren wir uns einig: Die Projektwoche war toll!
Muhammad Ali - Mehr als nur ein Boxer!
Cassius Clay und Muhammad Ali – zwei Namen, aber der selbe Mensch! …und was für einer!
Er schrieb nicht nur sportlich durch seine einzigartigen Fähigkeiten im Boxen Geschichte, sondern erinnerte die Welt außerhalb des Boxrings durch sein Handeln immer wieder an grundlegende Werte, die auch in unserer Gesellschaft (leider) viel zu oft hintenangestellt werden!
So ging es in dieser Woche in der Turnhalle der Sollbrüggenschule zwar auch um die beeindruckende, sportliche Karriere der Boxlegende, aber eben nicht nur! Respekt, Empathie und Zivilcourage wurden neben weiteren Eigenschaften anhand dieser außergewöhnlichen Persönlichkeit thematisiert.
Da der Sport nicht nur da ist, um über ihn zu reden, sorgten kleine Trainingseinheiten rund ums Boxen immer wieder für eine willkommene Abwechslung bei den Kindern. Vom boxsportspezifischen Grundlagentraining über knackige Ausdauer- und Kraftzirkel bis hin zum leichten Sparring „gegen“ Sam und Herrn Nicodemi… Alle zeigten sich fleißig wie der einstige Champion und sammelten (hoffentlich) schöne Erfahrungen. Sogar mit dem Springseil konnten einige Kinder (Ali und seiner Trainingseinstellung sei Dank) endlich etwas anfangen! 😉
Projektthema in Jahrgang 1: Helen Keller und unsere Sinne
In der Projektwoche haben wir uns mit Helen Keller und unseren Sinnen beschäftigt. Helen Keller war eine ganz besondere Frau. In ihrer Kindheit erkrankte sie und konnte danach nicht mehr hören und sehen. Sie hat es geschafft, eine Fingersprache zu lernen, um mit anderen Menschen zu sprechen. Das ist echt beeindruckend! Sie konnte sogar die Lippen von anderen Menschen abfühlen und wusste so, was sie sagten. Als sie groß war, hat sie viele Bücher geschrieben und sich für Menschen eingesetzt, denen es nicht so gut ging.
Tag 1: Am ersten Tag haben wir uns in die Zeit zurückversetzt, als Helen Keller geboren wurde. Wir haben alte Spiele gespielt, die Kinder damals auf dem Schulhof gespielt haben. Das hat richtig Spaß gemacht! Außerdem haben wir an verschiedenen Stationen unsere Sinne erforscht. Es war spannend zu entdecken, wie wir die Welt um uns herum wahrnehmen. Jeden Tag kamen zu den Stationen neue Aufgaben hinzu.
Tag 2: Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Taubheit. Wir haben Gebärden gelernt, um uns ohne Worte verständigen zu können. Das war gar nicht so einfach, aber wir haben es gut hinbekommen! Außerdem haben wir Bechertelefone gebaut. Damit konnten wir hören, was unser Partner am anderen Ende gesagt hat.
Tag 3: Am dritten Tag haben wir uns mit dem Thema Blindheit beschäftigt. Wir haben Übungen gemacht, bei denen wir nichts sehen durften. Das war eine große Herausforderung! Wir haben auch einen Film angeschaut, der uns gezeigt hat, wie Menschen ohne Sehen zurechtkommen. Es war beeindruckend zu sehen, wie sie ihren Alltag meistern.
Tag 4: Wie an allen Tagen haben wir mehr über das Leben von Helen Keller erfahren. Danach sind wir in den Schulgarten gegangen und haben eine Rallye gemacht. Wir mussten verschiedene Dinge suchen und darauf achten, wie sie sich anfühlen – ob sie rund, glatt, kalt oder glitschig waren. Das war richtig spannend! Außerdem haben wir auch mit Modelliermasse Tiere und andere Dinge gestaltet. Manche Tiere konnten wir allein durch das Fühlen gut erkennen.
Tag 5: Am fünften Tag haben wir uns mit unserem Geschmacksinn beschäftigt. Wir haben die Geschmackrichtungen süß, sauer, salzig und bitter getestet und herausgefunden, in unseren Klassen mögen alle die Geschmacksrichtung süß am liebsten.
Insgesamt war die Projektwoche eine tolle Erfahrung! Wir haben viel über Helen Keller gelernt und unsere Sinne auf spannende Weise erforscht. Es hat uns gezeigt, wie schön es ist, die Welt mit all unseren Sinnen wahrzunehmen.