Sollbrüggenschule

Bei uns macht Lernen richtig Spaß!

Entwicklung des Betreuungsangebotes an der Sollbrüggenschule

Unter der Trägerschaft des Fördervereins der Sollbrüggenschule wurde 1996 die erste Betreuungsgruppe an unserer Schule gegründet. Sie umfasste 12 Kinder, wurde von einer Erzieherin geleitet, und lief nach dem Modell des MSWWF „Schule von acht bis eins“ im  umgestalteten  Materialraum der Schule.

Der Bedarf an Plätzen stieg stetig an, so dass schon 2 Schuljahre später die nächste Gruppe dazukam und im Jahr 1999 die dritte. Jetzt wurden schon etwa 50 Schüler vor oder nach dem Unterricht betreut.

Und der Bedarf stieg weiter. Hinzu kam jetzt der immer lauter werdende Ruf nach längeren Betreuungszeiten!

2001 wurde die vierte Gruppe eingerichtet nach dem Modell ‚13 plus’. Dieses Angebot ging über Mittag hinaus und bot eine Betreuung von 8 bis 16 Uhr an. Die Stadt Krefeld war Träger dieser Betreuungsgruppe und stellte dafür eine ABM-Kraft ein.

Schon damals waren wir im Betreuungsbereich der Zeit weit voraus.

Ein Schuljahr später kam die fünfte Gruppe 13 Plus hinzu, in der wir bis 15 Uhr betreuten.

Die Ausweitung der Betreuungsgruppen war nur mit Hilfe des Fördervereins möglich, da dieser die Betreuungskräfte unter Vertrag nahm, die Finanzierung für den Ausbau von Räumen und die Abrechnungen übernahm.

Die Betreuungskräfte waren in der Regel Mütter, teils mit pädagogischer Ausbildung, die Kinder an unserer Schule hatten, hier in verschiedenen Bereichen aktiv waren, sich stark mit der Schule identifizierten und überdurchschnittlich engagiert waren und es heute immer noch sind.

Die Gruppen finanzierten sich aus Elternbeiträgen, monatlich erst 70 DM, später 35,80 € und einem Zuschuss des Landes NRW.

 

Inzwischen wurden schon 90 Kinder von 372 Schülerinnen und Schülern in Betreuungsgruppen betreut.

 

 

 

Trotz unseres großen Systems war die Nachfrage größer als das Angebot. Die Notwendigkeit, Aufnahmekriterien festzuschreiben, war gegeben:

 

-         Wohnen im Schuleinzugsgebiet

 

-         Kinder allein erziehender Elternteile mit beruflicher Tätigkeit

 

-         Berufstätigkeit beider Elternteile

 

-         Geschwisterkinder

 

-         Vorrang bei Zugehörigkeit zu den Klassen 1 und 2

 

 

Der Arbeitsumfang war ehrenamtlich vom Förderverein nicht mehr zu bewältigen, er ließ sich mit dem eines Kleinunternehmers vergleichen und so wurde die Organisation und Abrechnung im September 2003 vom Schulsekretariat und einer Betreuerin übernommen. Dies vereinfachte den organisatorischen Aufwand und bot kürzere Wege. Die Personalabrechnung wurde an ein Steuerbüro übergeben.

 

Am 08.06.2004 verabschiedet der Unterausschuss ‚Offene Ganztagsschule’ des Hauptausschusses die Standards für die Offene Ganztagsschule in Krefeld.

 

• Inhalt

• Gruppengröße

• Trägerschaft

• Personalausstattung

• Betreuungszeitraum

• Raumbedarf/ -ausstattung

• Sachmittelausstattung

• Finanzierung

• Elternbeitrag

 

 

Am 05.07.2004 spricht sich die Schulkonferenz der Sollbrüggenschule für die Errichtung der Offenen Ganztagsschule ab dem Schuljahr 2005/2006 aus.

 

Am 16.03.2005 beschließt der Jugendhilfeausschuss die Umwandlung der Sollbrüggenschule in eine Offene Ganztagsschule zum Beginn des Schuljahres 2005/2006.

 

 

Der Weg zur Offenen Ganztagsschule kann nun offiziell beschritten werden.

 

Wir starteten am 01.08.2005 mit 53 Kindern in zwei Gruppen in unterschiedlichen Gebäudeteilen mit dem Offenen Ganztag. Drei Gruppen ‚Schule von acht bis eins’ mit je 25 Kindern blieben weiterhin bestehen.

Damit wurden schon über 120 Kinder betreut und die Nachfrage wuchs.

Der Trend ging jetzt eindeutig Richtung Offener Ganztag. Zum Schuljahr 2006/2007 kam eine dritte Gruppe hinzu.

Unser größtes Problem war nun die Raumfrage.

Inzwischen waren alle irgendwie infrage kommenden Räume umgestaltet und in Beschlag genommen worden.

Der Anbau am Neubau hatte begonnen, war aber noch nicht fertig gestellt. Sogar das Sekretariat wurde bis zur Fertigstellung von den Betreuungskindern belegt.

 

Zum Ende des Jahres 2006 war es endlich soweit. Der Offene Ganztag bekam sein eigenes Reich.

Der komplette Pavillon wurde in Eigenarbeit durch die Betreuerinnen und mit Hilfe einiger Elternteile für den Offenen Ganztag in den Weihnachtsferien umgestaltet und konnte dann bezogen werden.

Am 30. Mai 2007 erfolgte die offizielle Einweihung durch den Oberbürgermeister der Stadt Krefeld, Gregor Kathstede.

                            

 

 

Unsere Kinder sangen:

„Dieser Weg war kein leichter, nein,

dieser Weg war steinig und schwer,

Nicht mit allen warst du dir einig, nein,

doch unsere Schule bietet so viel mehr!“

 

Dazu gingen sie symbolisch den steinernen Weg, der sie in den Pavillon führte!

  

Im Schuljahr 2007/2008 machten wir die 4. Gruppe auf. Die Nachfrage nach Plätzen im Offenen Ganztag stieg stetig. Ein Raum im Altbau wurde zum Gruppenraum dieser 4. Gruppe.

Trotz sinkender Schülerzahlen und Reduzierung von der Vier- auf die Dreizügigkeit der Jahrgänge durch den Schulträger nach Öffnung der Schulgrenzen zum Schuljahr 2008/2009 mussten wir eine weiter steigende Nachfrage nach Plätzen im Offenen Ganztag verbuchen.

Zu Beginn des Schuljahres 2009/2010 konnten wir eine fünfte Gruppe in unserem Offenen Ganztag einrichten. Auch hier wurde ein Raum im Altbau entsprechend gestaltet und zur Verfügung gestellt.